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08 - Jul - 2014

Höchster Genuss

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Kulinarik. Hoch oben über den Dächern von Lech Zürs am Arlberg bringen die Alphütten kulinarische Hochgenüsse auf die Teller und an die Gaumen.

Unterschiede & Gemeinsamkeiten

Alpenkulinarik

Das Beuschl stammt von feinsten Kalbsinnereien, das Gröstl wird mit Filet vom Rind und Pfifferlingen kredenzt und Freunde von vegetarischem Essen werden mit vielerlei kreativen Salaten verwöhnt. Lech Zürs am Arlberg ist seit langem ein Garant für höchsten Genuss am Teller und somit am Gaumen, aber auch hier oben am Arlberg wissen die Köche noch eines draufzusetzen. Zuerst einmal einige Höhenmeter. Denn die Alpen rund um Lech Zürs sind nicht nur perfekte Anlaufstellen für den kürzeren Zwischenstopp von Ski- oder Wanderfreuden, nein, die Alphütten am Arlberg wissen mit ihrer ausgezeichneten Kulinarik, mit ihrem perfekten Angebot für Gourmets und Gourmands, zum längeren Verweilen einzuladen. Dies noch dazu mit einer Vielfalt garniert, von der sich manch selbsternanntes Zentrum des Geschmacks ein Stück abschneiden könnte. Die Alpen hoch oben am Berg reihen sich in Qualität und Vielfalt nahtlos in das grandiose lukullischen Können ein, das man von Lech Zürs am Arlberg gewohnt ist, und sind somit zu jeder Jahreszeit perfekte Anlaufstelle für Gaumenfreuden.

„Der Charme der über 400 Jahre alten Bodenalpe ist unser begrenztes Platzangebot...

Bodenalpe

...wir haben einfach nicht genug Raum, um viel zu viel zu bieten. Vielmehr setzen wir auf eine kleine Karte und bemühen uns, diese Gerichte zur vollen Zufriedenheit auf den Tisch zu bringen“, gibt sich Phillip Jochum sehr bescheiden. Dass sein Tiroler Gröstl aber weit über den Arlberg hinaus als wirklich klassisches und geschmacklich unnachahmliches Gröstl – eben das traditionsreiche und deswegen so beliebte Tirolerische – bekannt ist, vergisst er beinahe zu erwähnen. Wobei: „Die knusprigen Bratkartoffeln stehen bei uns für die meisten Speisen als Basis. Darauf aufbauend servieren wir unser Tiroler Gröstl, das Bodenalpe-Gröstl mit Rinderfilet und Pfifferlingen oder auch unsere diversen Fleischspezialitäten vom Grill“, verweist der Bodenalpe-Wirt auf die klassische Zutat/Beilage von goldbraun gebratenen Jungkartoffeln und zugleich auf den damit möglichen und verbundenen geschmacklichen Hochgenuss. Nicht zu vergessen seinen heimlichen Stolz: „Unseren Turbo-Elite-Grill für den sommerlichen Grillgenuss habe ich extra aus Australien beschafft. Einfach weil dieser Grill einer der besten ist, die man als Partner für das perfekte Steak von der offenen Flamme haben kann.“

Ist die auf rund 1500 Metern Seehöhe gelegene Bodenalpe somit auf eine sehr angenehm bodenständige, überschaubare Kulinarik ausgerichtet und dafür bekannt, zeigt sich 600 Meter höher ein deutlich anderes Bild.

Balmalp

Zum einen ist die Balmalp anders als die auf die Sommermonate spezialisierte Bodenalpe ihrerseits rein auf die Wintermonate in Lech Zürs spezialisiert. Zum anderen zielt Rudi Walch mit seinem Team auf einen jungen, modernen Gaumenkitzler: „Schon allein das Ambiente der Balmalp wurde auf ein besonderes Flair ausgerichtet. Wir bieten keine rustikale Hüttenatmosphäre, sondern haben schon beim Bau der Alp auf ein sehr offenes, lichtdurchflutetes und entspanntes Konzept geachtet. Dies wird auch durch unsere Chill-out- oder Funk-Musik nochmals unterstrichen.“ Die perfekte Umrahmung für eine dann doch eher untypische Alpkulinarik auf 2106 Metern Seehöhe. Hier steht frische, leichte Küche auf dem Programm. Von kreativ zubereiteten Nudelgerichten über eine Vielzahl an Salatgerichten bis hin zum frischen Wok-Genuss spannt sich ein ganz eigenes, erfrischendes Angebot: „Unsere Speisen unterstreichen ebenso, dass wir unseren Wintergästen in Lech Zürs eben nicht die klassische, rustikale Hüttenatmosphäre bieten, sondern vielmehr eine moderne Winterlounge sind“, freut sich Rudi Walch über die einzigartige Aura der Balmalp. Aber auch jene, die es unter dem Strich dann doch ein wenig kräftiger am Gaumen haben möchten, weiß die Balmalp zu begeistern – von frischen Spareribs über die urösterreichische Blutwurst mit Kraut bis hin zur Vier-Personen-Riesenpizza darf aus dem Vollen geschöpft und einer der schönsten Blicke auf den winterlichen Sonnenuntergang am Arlberg geworfen werden: „Mit unserem 360-Grad-Blick über die imposanten Gipfel im verführerischen Licht der untergehenden Sonne bieten wir den perfekten Abschluss für einen perfekten Wintertag hoch über Lech Zürs.“

Das kulinarische Lech wäre aber nicht das kulinarische Lech, wenn neben der urigen Bodenalpe und der modernen Balmalp nicht noch eine weitere Alp ihr grandioses geschmackliches Können auf den Teller bringen würde.

Rud-Alpe

Die Rud-Alpe, nach 300-jähriger Geschichte 2003 neu, aber mit altem Holz, Wissen und Können gebaut, verzückt die Gäste mit zeitgemäßer Küche auf höchstem Niveau. „Das bedeutet zuallererst natürlich, dass Gastlichkeit bei uns Sommer wie Winter an erster Stelle steht und wir unseren Gästen den optimalen Rahmen für ausgezeichneten Genuss bieten können“, umreißt Andreas Wibmer die grundlegende Ausrichtung der Rud-Alpe. Denn: „Bereits vor 250 Jahren wurde Gästen auf der Rud-Alpe Speis und Trank serviert. Nach 150 Jahren Pause arbeiten wir im Team nun sehr engagiert daran, diese Tradition mit moderner Kulinarik fortzuführen.“ Also zeigt sich in der Küche der Rud-Alpe ein sehr klarer Weg: klassische österreichische Gerichte mit modernen Zugängen zur Perfektion gebracht. Hier darf das Kalbsbeuschel ebenso genossen werden wie frische Buchteln oder Kaiserschmarrn, auf der Rud-Alpe dürfen weder ein Wiener Schnitzel – natürlich nur vom Kalb – noch ein Rindfleischsalat mit Käferbohnen fehlen. Ein kulinarischer Hochgenuss, der am Dienstag- und Donnerstagabend mit der haubenprämierten À-lacarte- Küche par excellence zelebriert wird. Die Rud-Alpe ist mit ihrer geschmacklichen Feinheit und dem unvergleichlichen Flair aus dem Lecher Kulinarikparadies ebensowenig wegzudenken, wie die Bodenalpe und die Balmalp. Genuss ist eben keine Frage von Höhenmetern.

Bei allen Unterschieden in den gastronomischen Darbietungen der drei Alpen in Lech Zürs am Arlberg bleibt unter dem Strich eben die große Gemeinsamkeit des umfassenden Genusses übrig.

Bodenalpe

Vor allem, weil bei allen dreien zur lukullischen Freude am Teller auch noch die aromatische Freude im Glas dazukommt. Denn auch hier folgen die drei Alpen der mittlerweile schon großen Lecher Kulinariktradition und wissen mit feinsten gegorenen Rebsäften zu begeistern. „Es mag bei der überschaubaren Größe unserer Bodenalpe ein wenig verwundern, aber wir können auf einen feinen Weinkeller stolz sein. Hier können wir neben den Größen der österreichischen Winzer auch auf eine sehr internationale Mischung verweisen und unsere Gäste mit dem in Lech Zürs sehr wichtigen Thema Wein auch in den Sommermonaten verwöhnen“, verweist Phillip Jochum auf die weitere unerlässliche geschmackliche Zutat für volle kulinarische Freuden auf den Lecher Alpen.

Rud-Alpe

Auch Andreas Wibmer kann zu Recht freudig auf die Winzer- Schätze im Keller der Rud-Alpe zurückgreifen und setzt auf eine zuvorderst rotweißrote Geschmacksvielfalt, der er mit internationalen Wein-Genüssen schmückt. Ein Angebot, das von den Gästen der Rud-Alpe nicht nur gern als Begleitung zum ausgezeichneten Essen angenommen wird: „Unser Weinkeller mit über 400 Positionen steht unseren Gästen auch für eine begleitete Weinverkostung offen und bringt so noch mehr Genuss hinauf auf den Berg“, erklärt ein stolzer Andreas Wibmer. Und weil die Rebsäfte nicht nur als rote und weiße Kunstwerke begeistern, hat sich die Balmalp auf jene Flaschen spezialisiert, die dazu noch die prickelnden Bläschen mit sich bringen: „Ein wunderbares Glas, eine wunderbare Flasche Champagner hoch oben über Lech Zürs ist ein gern genutzter und grandioser Begleiter eines Wintertags am Arlberg“, verweist Rudi Walch auf die auf über 2000 Meter lagernden Schätze aus der Champagne.

Fehlt nur noch die Garnitur des perfekten kulinarischen Genusses auf den Berghängen von Lech Zürs am Arlberg.

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Und diese ist einzig und allein auf der persönlichen Ebene zu finden. Egal ob die charmante, kleine Belegschaft der Bodenalpe oder die perfekt ausgebildeten Teams auf der Balm- und Rud-Alpe, überall laden überaus freundliche Gesichter die Gäste zum Genießen ein. Und genau dann, wenn die Besucher und Fans der Alpen rund um Lech Zürs am Arlberg diesen vielfältigen Genuss ausleben können, genau dann zeigt die so erstaunliche Einzigartigkeit des kulinarischen Schatzes hoch oben am Arlberg: Hier wird Essen und Trinken nicht als reine Nahrungsaufnahme gesehen, hier ist Essen und Trinken die wohl schönste Sache der Welt.

Andreas Wibmer - RUD-ALPE | Höchster Genuss

Andreas Wibmer

Perfekte österreichische Kochkunst im charmanten Hüttenflair gepaart mit haubendekorierten À-la-carte-Abenden – die Rud-Alpe ist ein kulinarischer Fixpunkt am Arlberg: „Die Gastlichkeit steht bei uns an oberster Stelle. Dazu gehören einfach perfekte Speisen, ausgezeichnete Weine und ein sehr engagiertes Team“, erklärt Andreas Wibmer die Säulen des geschmacklichen Erfolgs der Rudalp. Seit 2003 zelebriert die Rudalp in den Sommer- wie auch in den Wintermonaten diese wichtigen Bestandteile des kulinarischen Genusses in perfekter Art und Weise.

Philipp Jochum - BODENALPE | Klein aber fein

Philipp Jochum

Über die Sommermonate ist die Bodenalpe am Weg nach Warth perfekter Anlaufpunkt für traditionsreichen Geschmack. „Kernstück unserer kleinen, feinen Karte sind die goldgelb gebratenen Jungkartoffeln. Mit diesen bringen wir sowohl unser klassisches Tiroler Gröstl als auch das Bodenalpe-Gröstl mit Rinderfilet und Pfifferlingen auf den Teller. Und auch zu unseren Fleischspezialitäten vom offenen Grill dürfen die Bratkartoffeln nicht fehlen“, erklärt Phillip Jochum die wohl unscheinbarste, aber immens wichtige Grundzutat für Lecher Alpkulinarik.

Rudi Walch - BALMALP | Moderne Wintersportlounge

Rudi Walch

Auf 2106 Metern Seehöhe gelegen, bietet die Balmalp den höchsten Genuss in Lech Zürs am Arlberg. „Unser Konzept zielt auf ein völlig anderes Hüttenerlebnis ab. Nicht die klassische, rustikale Hütte, sondern vielmehr eine optisch und geschmacklich moderne Wintersportlounge am Berg“, gibt Rudi Walch Einblick in die Besonderheit der Balmalp. Dieser zeitgemäße Zugang wird kulinarisch von frischen Wok-Gerichten, einer Vielfalt an Salaten als auch der legendären Riesenpizza getragen und mit dem einzigartigen 360-Grad-Rundumblick perfekt garniert. Zudem ist die Balmalp die erste rauchfreie Skihütte Österreichs und bietet auf 2106 Metern Seehöhe eine Kombination aus einzigartiger Natur, hervorragender Gastronomie und smarter Architektur.

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