Stern-in-Lech-Zürs
24 - Jun - 2013

Der Stern in Lech Zürs

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DIE LANGJÄHRIGE, HERVORRAGENDE KOOPERATION ZWISCHEN MERCEDES-BENZ UND LECH ZÜRS KANN IM RAHMEN DER ARLBERG CLASSIC CAR RALLY OPTIMAL ZELIBRIERT WERDEN.

Mercedes-Benz und die Ferienregion Lech Zürs verbindet eine mehrjährige Partnerschaft: Die Marke mit dem Stern engagiert sich ganzjährig in dieser Region bei hochklassigen Sportveranstaltungen, Konferenzen und Freizeitangeboten. Wie schon in den Vorjahren ist Mercedes-Benz auch bei der vierten Auflage der Arlberg Classic Car Rally als Hauptsponsor aktiv. Lech bietet ideale Voraussetzungen für eine erlebnisreiche Gleichmäßigkeitsfahrt mit automobilen Schätzen: Im Umkreis von rund 100 Kilometern liegen mehr als zehn Alpenpässe. Kurvenreiche 535 Kilometer durch die  beeindruckende Bergwelt, verteilt auf drei Tage liegen zwischen Start und Ziel in der Gemeinde am Arlberg. Mercedes-Benz Classic bringt kurz nach der Weltpremiere der neuen S-Klasse zwei historische Flaggschiffe der langen S-Klasse-Tradition mit zur Arlberg Classic Car Rally: die Typen 300 SEL 6.3 und 450 SEL 6.9. Beide Fahrzeuge sind Synonym für Luxus, Komfort und Sicherheit im Automobilbau. Ein weiteres Fahrzeug, der AMG 300 SEL 6.8 rückt eine völlig andere Facette der exklusiven Baureihenfamilie in den Vordergrund: ihre spektakuläre Motorsportgeschichte. Zugleich ist das  Fahrzeug ein glanzvoller Vertreter der Historie der Marke AMG. Der rot lackierte Renntourenwagen feierte 1971 bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps seinen größten Triumph. Bei der Arlberg Classic 2013 sorgen auch die legendären Roadster Mercedes-Benz 300 SLS und 230 SL für Glanz im prominent besetzten Teilnehmerfeld. Sportlich unterwegs ist auch das Mechaniker-Team von Mercedes-Benz Classic bei der diesjährigen Arlberg Classic Car Rally: Für die Experten stellt Mercedes-AMG leistungsstarke Service-Fahrzeuge.

MERCEDES-BENZ 300 SLS (W 198), 1957

Mercedes-Benz 300 SL

Für die amerikanische Sportwagenmeisterschaft entwickelt Mercedes-Benz 1957 den 300 SLS. Zwei Exemplare des Sportwagens entstehen für Renneinsätze in den USA. Für die Rennsport Kategorie D entwickelt Mercedes-Benz den serienmäßigen Roadster zum Wettbewerbsfahrzeug weiter. So entsteht der nur 970 Kilogramm schwere 300 SLS, dessen Leistung gegenüber dem Roadster auf 235 PS steigt. Paul O’Shea gewinnt auf einem 300 SLS die amerikanische Sportwagenmeisterschaft in der Kategorie D mit deutlichem Vorsprung.

MERCEDES-BENZ 230 SL (W 113), 1965

Mercedes-Benz 230 SL

Der im März 1963 auf dem Genfer Auto-Salon präsentierte Typ 230 SL schlägt einen Mittelweg zwischen den Konzepten seiner  beiden Vorgänger ein, dem 190 SL und dem 300 SL: Er hält die Balance zwischen der sportlichen Abstimmung eines klassischen  Roadsters und bringt doch alle Annehmlichkeiten des komfortablen, zweisitzigen Reisewagens für hohe Fahrleistungen mit sich – inklusive modernster Merkmale für optimale Fahrsicherheit. Durch seine Form erhält er noch vor der Straßenpremiere den noch  heute klingenden Spitznamen „Pagode“.

MERCEDES-BENZ 300 SEL 6.3 (W 109), 1968

Mercedes-Benz 300 SEL 6.3

Als Nachfolger der „Heckflosse“-Typen wird 1965 die neue Oberklasse-Generation präsentiert. Spitzenmodell wird im März 1968  der Typ 300 SEL 6.3, mit V8-Motor und dem Automatikgetriebe des Mercedes-Benz 600. Damit wird das Leistungspotenzial hochkarätiger Sportwagen erreicht. Seine Vorstellung auf dem Genfer Auto-Salon ist eine Sensation, zumal es im Vorfeld keinerlei Andeutungen gegeben hatte. Von außen ist der 300 SEL 6.3 nur an den breiteren Reifen, den Halogen-Doppelscheinwerfern und den zusätzlichen Weitstrahlern zu erkennen. Der Motor leistet 250 PS. Noch gewaltiger das Drehmoment von 500 Newtonmetern. Damit beschleunigt die Limousine in acht Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 221 km/h  angegeben.

AMG 300 SEL 6.8 (W 109), 1971

AMG 300 SEL 6.8

Auf dem Renntourenwagen AMG 300 SEL 6.8 erringen Hans Heyer und Clemens Schickentanz beim 24-Stunden-Rennen im  belgischen Spa am 24. Juli 1971 völlig überraschend einen Klassensieg und belegen den zweiten Platz im Gesamtklassement. Entstanden ist das Siegerauto bei der seinerzeit noch weitgehend unbekannten Firma AMG, die 1967 von Hans Werner Aufrecht  und Erhard Melcher, Großaspach, unter der Bezeichnung „Ingenieursbüro, Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von  Rennmotoren“ gegründet wird. Grundlage für die Modifikation ist der Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 – mit einer Leistung von 250  PS schon ein absolutes Ausnahme-Automobil seiner Zeit. Doch AMG macht das seinerzeit schnellste deutsche Serienautomobil noch stärker: Der Hubraum wächst auf 6.835 Kubikzentimeter, die Leistung des verbesserten V8-Motors steigt auf 428 PS. Der  Rennerfolg in Spa bringt den Durchbruch für AMG, zahlreiche weitere Siege folgen. Bis heute trägt das Auto den Kosenamen „Rote Sau“.

MERCEDES-BENZ 450 SEL 6.9 (BAUREIHE 116), 1975

Mercedes-Benz 450 SEL 6.9

Mit der Baureihe 116 feiert Mercedes-Benz im Oktober 1972 eine Doppelpremiere: Zusammen mit dem Oberklasse-Fahrzeug etabliert die Stuttgarter Marke in Paris den neuen Namen „Mercedes-Benz S-Klasse“. Das „S“ in der Bezeichnung der Spitzenmodelle von Mercedes-Benz gibt es schon seit 1949. Nun aber wird das „S“ zum Kennzeichen einer ganzen Modellfamilie. Im Mai 1975 wird der 450 SEL 6.9 neues Spitzenmodell. Höchsten Fahrkomfort gewährleistet die erstmals bei einem Mercedes-Benz Personenwagen eingesetzte hydropneumatische Federung mit Niveauregulierung. Weitere  Sonderausstattungen, die zur Serienausstattung der S-Klasse gehören, sind Zentralverriegelung, Klimaanlage und Scheinwerfer-Waschanlage.

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